07 May 2026, 16:32

Bombendrohung im ICE löst Debatte über Bahn-Sicherheit aus

Schwarzes und weißes Foto eines Zuges mit der Aufschrift "Defense Special", der auf den Eisenbahnschienen geparkt ist, mit zwei Fahnen auf der linken Seite und einer Decke oben.

Bombendrohung im ICE löst Debatte über Bahn-Sicherheit aus

Eine Bombendrohung in einem ICE-Zug in Nordrhein-Westfalen hat die Forderungen nach verschärften Sicherheitsmaßnahmen auf Deutschlands Schienennetz neu entfacht. Mindestens zwölf Menschen erlitten leichte Verletzungen, nachdem ein Mann Sprengkörper gezündet und weitere Gewalt angedroht hatte. Der Vorfall hat bei politischen Führungskräften erneute Rufe nach strengeren Kontrollen ausgelöst.

Der Angriff ereignete sich am Donnerstag, als ein Fahrgast an Bord des Hochgeschwindigkeitszugs Sprengsätze auslöste. Die Behörden bestätigten leichte Verletzungen bei zwölf Personen, schwere Schäden gab es jedoch nicht.

Als Reaktion kritisierte Stephan Stracke, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und verkehrspolitischer Sprecher, die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen als unzureichend. Er warnte, dass Bahnreisen zunehmend gefährlicher würden, und bezeichnete die Situation als untragbar.

Noch in diesem Jahr hatten die Deutsche Bahn und die Bundesländer einen Notfall-Sicherheitsplan eingeführt. Die Vereinbarung umfasste mehr Streifen und einen Ausbau der Videoüberwachung an Bahnhöfen. Stracke jedoch hält diese Maßnahmen für ungenügend. Er fordert sofortiges Handeln, beginnend mit Hochrisiko-Bahnhöfen, an denen die Kriminalitätsrate besonders hoch ist.

Zu seinen Vorschlägen gehören strengere Zugangskontrollen, verpflichtende Fahrkartenprüfungen vor Betreten der Bahnsteige sowie erweiterte Sicherheitschecks für Reisende.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der jüngste Vorfall setzt die Verantwortlichen unter Druck, die Sicherheitsreformen zu beschleunigen. Strackes Pläne zielen zunächst auf große Knotenbahnhöfe ab, um die Risiken für Fahrgäste zu verringern. Bis auf Weiteres bleiben die bestehenden Maßnahmen der Deutschen Bahn in Kraft, während die Diskussionen andauern.

Quelle