03 January 2026, 20:31

Bottrop plant neue Wohngebiete auf 19 Hektar Bauland bis 2027

Ein Wohngebiet mit Häusern, Gebäuden, Pflanzen, Bäumen und Gras auf dem Boden.

Bottrop plant neue Wohngebiete auf 19 Hektar Bauland bis 2027

Bottrop prüft Pläne zur Ausweitung von Wohngebieten, nachdem der Regionalverband Ruhr (RVR) einen erhöhten Bedarf an Wohnraum festgestellt hat. Vier potenzielle Flächen könnten Platz für zwischen 300 und 1.500 neue Wohnungen bieten – abhängig davon, wie dicht sie bebaut werden. Die Stadt wird nun mit politischen Akteuren beraten, bevor eine endgültige Entscheidung über die vorgeschlagenen Standorte getroffen wird.

Der RVR schlägt vor, in Bottrop 19 Hektar neues Bauland für Wohnzwecke auszuweisen, um die wachsende Nachfrage nach Einzelhäusern und die Expansion von Haushalten zu decken. Die vier in Betracht gezogenen Flächen umfassen ein 1,8 Hektar großes Grundstück in Kirchhellen, eine 39 Hektar große Erweiterung in Grafenwald, eine sechs Hektar umfassende Verdichtungszone in Eigen sowie ein acht Hektar großes Areal ebenfalls in Eigen.

Die Gewerbe- und Industriegebiete der Stadt bleiben unverändert, da ehemalige Bergbauflächen bereits für künftige Nutzungen vorgesehen sind. Bisher liegen keine konkreten Angaben dazu vor, welche politischen Gruppen oder Beteiligten in den Entscheidungsprozess einbezogen werden.

Der Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz wird die Vorschläge erstmals am 9. Dezember 2023 beraten. Sobald der überarbeitete Regionalplan vorliegt – voraussichtlich 2027 – beginnt offiziell die Bürgerbeteiligung.

Die endgültige Auswahl der Flächen hängt von den Rückmeldungen der politischen Akteure und weiteren Planungsgesprächen ab. Nach der Genehmigung könnten die neuen Wohngebiete das Wohnraumangebot in Bottrop deutlich erhöhen. Die formelle öffentliche Anhörung startet erst, wenn der Regionalplan 2027 abgeschlossen ist.