30 April 2026, 14:30

Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs an Kunden zu Bewährung verurteilt

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Aufgeschobene Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs an Kunden zu Bewährung verurteilt

Ein Vermögensverwalter ist wegen Betrugs an Kunden in Höhe von über zwei Millionen Euro verurteilt worden. Das Gericht fällte am Freitag ein Urteil und verhängte eine längere Bewährungsstrafe, als die Staatsanwaltschaft beantragt hatte. Im Mittelpunkt des Falls standen hochriskante Investitionen, durch die die Ersparnisse der Kunden vollständig verloren gingen.

Der Angeklagte wurde in 39 Fällen des Betrugs angeklagt. Statt die Anweisungen der Kunden zu befolgen, leitete er deren Gelder in spekulative Geschäfte um, um eigene Handelsverluste auszugleichen. Bis 2021 waren die Investitionen vollständig zusammengestürzt, sodass die Kunden mit leeren Händen dastanden.

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Der Beschuldigte gestand den Anlegern den Betrug ein, nachdem der Totalverlust offenkundig geworden war. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten gefordert. Das Gericht verlängerte diese jedoch angesichts der Schwere der Taten.

Zwei Monate der Bewährungszeit wurden bereits als verbüßt angerechnet – dies umfasste die Dauer des langwierigen Gerichtsverfahrens vor der Urteilsverkündung. Die endgültige Bewährungsfrist übersteigt damit den Antrag der Staatsanwaltschaft. Das Urteil spiegelt das Ausmaß des Betrugs wider, durch den Dutzende Kunden ihre Ersparnisse verloren. Der Vermögensverwalter muss nun die strengeren Auflagen des Gerichts erfüllen.

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