07 April 2026, 12:22

Bundesliga-Vereine investieren in Trainingszentren – doch Widerstand bremst Projekte aus

Ein Fußballfeld mit einem großen Gebäude im Hintergrund, das als San Visitor Academy beschriftet ist, umgeben von Bäumen und Laternen, ein paar Menschen auf dem Feld und der Himmel darüber sichtbar.

Stadt überträgt Fortuna Düsseldorf Flächen für Fußballplätze - Bundesliga-Vereine investieren in Trainingszentren – doch Widerstand bremst Projekte aus

Mehrere Bundesliga-Vereine treiben trotz Herausforderungen Pläne zum Ausbau ihrer Trainingsanlagen voran. Fortuna Düsseldorf hat eine Vereinbarung mit der Stadt für den Bau neuer Plätze gesichert, während Bayer Leverkusen und der 1. FC Köln bei ihren Projekten weiterhin auf Widerstand stoßen. Die Aufwertungen sollen die Nachwuchsförderung sowie inklusive Fußballprogramme unterstützen.

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Fortuna Düsseldorf hat eine Abmachung mit der Stadt finalisiert, um die Trainingsinfrastruktur zu modernisieren. Der Verein übernimmt langfristig Teile des Sportparks Flinger Broich. In der Nähe des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) entstehen neue Plätze, die der Akademie, den Frauenteams sowie inklusiven Mannschaften für blinde und amputierte Spieler dienen sollen.

Sportdirektor Klaus Allofs betonte die Bedeutung des Standorts und bezeichnete den Flinger Broich als "zentralen Identitätsort" des Vereins. Gleichzeitig unterstrich er die Notwendigkeit besserer Bedingungen, um junge Talente zu fördern. Die Vereinbarung ermöglicht es dem Club, die Anlagen so auszubauen, dass weiterhin Spieler für die Bundesliga hervorgebracht werden können.

Andernorts erlebte Bayer Leverkusen einen Rückschlag: Der Stadtrat von Monheim lehnte den Plan für einen neuen Trainingscampus ab. Der 1. FC Köln wiederum kämpft seit Jahren mit der Erweiterung seines Trainingsgeländes Geißbockheim und sieht sich weiterhin mit lokalem Widerstand konfrontiert.

Während Fortuna Düsseldorf sein Projekt mit Rückendeckung der Stadt vorantreibt und damit bessere Bedingungen für Nachwuchs- und Inklusionsteams schafft, müssen Leverkusen und Köln nach den Verzögerungen nun ihre Strategien überdenken. Die weiteren Entwicklungen werden maßgeblich beeinflussen, wie die Vereine die Spielerentwicklung in den kommenden Jahren gestalten.

Quelle