Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Kritik
Ladislaus DowergEvangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Kritik
Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wespe im Marvel Cinematic Universe (MCU), hat sich nach jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios öffentlich gegen Disney positioniert. Die Schauspielerin hatte zwar im Juni 2024 ihren Rückzug aus der Schauspielerei angekündigt, engagiert sich aber weiterhin kritisch zu Branchenproblemen – insbesondere zur Behandlung von Künstlern und zum Einsatz KI-generierter Kunst.
In einem Beitrag auf Social Media griff Lilly die Entscheidung Disneys scharf an, rund 1.000 Mitarbeiter bei Marvel Studios zu entlassen. Sie markierte das Unternehmen direkt in ihrem Post und äußerte sich empört über die Art und Weise, wie die Entlassungen abgewickelt wurden. Gleichzeitig würdigte sie die harte Arbeit der Künstler, die zum Erfolg des Franchise beigetragen haben, und zeigte sich solidarisch mit den Betroffenen.
Ihre Kritik richtete sich jedoch nicht nur gegen Disney: Lilly warf auch kalifornischen Politikern vor, die grundsätzlichen Anliegen von Künstlern in der Unterhaltungsbranche zu ignorieren. Besonders problematisch fand sie den zunehmenden Einsatz KI-generierter Kunst, der ihrer Meinung nach die Leistungen menschlicher Schöpfer untergräbt.
Die Schauspielerin, die seit 2015 zum MCU gehört, machte deutlich, dass ihr Rückzug aus dem Filmgeschäft nicht bedeutet, ihre Stimme zu verlieren. Stattdessen nutzt sie weiterhin ihre Plattform, um Branchenpraktiken anzuprangern, die sie als ungerecht gegenüber kreativen Berufsgruppen empfindet.
Lillys Äußerungen fallen in eine Phase tiefgreifender Umstrukturierungen bei Marvel Studios. Während die Entlassungen viele Künstler arbeitslos zurücklassen, heizen ihre Kommentare die ohnehin kontroverse Debatte über den Einfluss von KI in kreativen Berufen weiter an. Ihr öffentliches Engagement sorgt dafür, dass das Thema im Fokus bleibt – selbst in einer Zeit, in der sie sich aus der Schauspielerei verabschiedet.






