"Förder.Ei" verteilt 23.000 Euro an Troisdorfer Projekte – vom Bienenhotel bis zum Karneval
Eva-Maria Trüb"Förder.Ei" verteilt 23.000 Euro an Troisdorfer Projekte – vom Bienenhotel bis zum Karneval
Troisdorfs Initiative "Förder.Ei" fördert erneut lokale Projekte – fast 200.000 Euro seit Start
Die Troisdorfer Initiative "Förder.Ei" hat einmal mehr lokale Vorhaben unterstützt: Seit ihrem Start wurden fast 200.000 Euro an Projekte verteilt. In diesem Jahr halfen Bürger:innen, 35 vielfältige Projekte zu finanzieren, indem sie Spendencodes einlösten, die ihren Energierechnungen beilagen. Die von den Stadtwerken Troisdorf getragene Kampagne blickt zudem auf ihr bevorstehendes 10-jähriges Jubiläum im Jahr 2026 zurück.
Für die Ausgabe 2025 standen 23.000 Euro zur Verfügung, die in die Bereiche Bildung, Kultur, Soziales, Sport und Nachhaltigkeit flossen. Die Einwohner:innen entschieden mit ihren Förder.Ei-Codes selbst, welche Projekte sie unterstützen wollten.
Zu den geförderten Initiativen zählt der Verein der Freunde und Förderer der Europaschule Troisdorf, der 1.000 Euro für die Erweiterung seiner Bienenkolonien und die Anschaffung neuer Ausrüstung erhielt. Der Förderverein der Kita Kriegsdorfer Straße in Spich bekam 500 Euro, um den Außenbereich des Kindergartens bienenfreundlich zu gestalten. Den höchsten Nachhaltigkeitspreis in Höhe von 3.000 Euro sicherte sich der Förderverein der CJD-Kita Moosbeerenweg für ein Projekt zu Wildbienen und Insektenhotels.
Zusätzlich wurden 1.400 Euro für eine abschließende Verlosung bereitgestellt. Der Fotoclub Troisdorf gewann 250 Euro für einen neuen Monitor, während Klaus Stachelhaus von der Ersten Karnevalsgesellschaft Hennef500 Euro für Kostüme erhielt.
Andrea Vogt, Geschäftsführerin der Stadtwerke Troisdorf, betonte die Bedeutung der Kampagne für den Zusammenhalt in der Region. Sie lobte das Engagement der Bürger:innen, die so aktiv die lokale Entwicklung mitgestalten.
Seit ihrem Bestehen hat "Förder.Ei" fast 200.000 Euro in Troisdorfer Vereine und Initiativen investiert. Mit dem anstehenden Jubiläum 2026 bleibt das Programm weiter auf die Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen. Auch in der nächsten Runde dürfen die Einwohner:innen wieder selbst entscheiden, wohin die Gelder fließen.






