04 April 2026, 14:22

FWG Bergisch Gladbach wählt neuen Vorsitzenden in finanziell angespannter Zeit

Gruppe von Menschen vor einem Podium mit Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei", mit sitzenden und stehenden Teilnehmern, Flaggen, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten im Hintergrund.

FWG Bergisch Gladbach wählt neuen Vorsitzenden in finanziell angespannter Zeit

Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach (FWG) wählt neue Führung – Rainer Röhr übernimmt den Vorsitz

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Die Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach (FWG) hat ein neues Führungsteam bestimmt. Rainer Röhr, bisheriger Fraktionsvorsitzender der Gruppe, übernimmt nun den Vorsitz. Der Wechsel erfolgt zu einer Zeit, in der die Stadt unter wachsendem finanziellen Druck steht und die Bevölkerung zunehmend unzufrieden mit den Ausgabenprioritäten ist.

Bei den internen Wahlen der FWG wurde Rainer Röhr zum neuen Vorsitzenden gewählt. Willy Bartz übernahm das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. In den Vorstand wurden zudem Sonja Förster, Deborah Pätsch, Brigitte Abel-Freitag, Christian Maimer und Martin Freitag berufen.

Die Wählergemeinschaft kündigte an, künftig stärker die Haushaltsentscheidungen der Stadt unter die Lupe zu nehmen. Angesichts der angespannten Finanzlage müsse jede Ausgabe sorgfältig begründet werden, so die FWG. Besonders im Fokus steht der 45-Millionen-Euro-Sonderfonds für Infrastrukturprojekte, dessen Mittel nach Ansicht der Gruppe zügig und zweckgebunden eingesetzt werden müssen.

Warnungen des städtischen Kämmerers hatten jüngst ein düsteres Bild der Haushaltslage gezeichnet. Viele Bürger kritisieren, was sie als unnötige Ausgaben wahrnehmen. Die FWG lehnt es ab, Haushaltskonflikte einfach durch höhere Ausgaben zu lösen, da dies erhebliche Steuererhöhungen nach sich ziehen könnte. Stattdessen fordert sie einen disziplinierteren Umgang mit öffentlichen Geldern.

Zudem will die Vereinigung ihr Profil als bürgernahes Alternativangebot schärfen. Zwar wurden noch keine konkreten politischen Forderungen formuliert, doch die Gruppe beabsichtigt, künftig eine aktivere Rolle in den Haushaltsdebatten zu spielen.

Die neue FWG-Führung übernimmt das Ruder in einer Phase finanzieller Belastungen für Bergisch Gladbach. Ihr Einsatz für strengere Ausgabenkontrollen und die zügige Nutzung des Infrastrukturfonds spiegelt die Sorgen vieler Bürger wider. Wie die Stadt auf diese Forderungen reagiert, wird voraussichtlich die künftigen Haushaltsdiskussionen prägen.

Quelle