03 April 2026, 16:26

Ganztagsschul-Plätze 2026: Warum viele Eltern leer ausgehen könnten

Plakat mit Text und Logo, das besagt: "Die Frist für die Sonderanmeldung zur Gesundheitsversorgung ist bis zum 15. August verlängert."

Ganztagsschul-Plätze 2026: Warum viele Eltern leer ausgehen könnten

Ab 2026 haben alle Erstklässler in der Stadt einen gesetzlichen Anspruch auf einen Platz in der Offenen Ganztagsschule (OGS). Doch angesichts begrenzter Kapazitäten und hoher Nachfrage könnten viele Familien leer ausgehen. Schulen haben Eltern bereits gewarnt, dass die verfügbaren Plätze voraussichtlich nicht ausreichen werden.

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Das neue Gesetz garantiert OGS-Plätze für Erstklässler ab dem Schuljahr 2026/27. Zwar behauptet die Stadt, es gebe genug Plätze für alle berechtigten Kinder, doch an drei Schulen – der GGS Heidkamp, der GGS Moitzfeld und der KGS Frankenforst – wird es dennoch zu Engpässen kommen. Die Behörden haben mit den Trägern Vergaberichtlinien festgelegt, doch die genauen Kriterien bleiben unklar.

Eltern haben ihre Kinder bereits für die Grundschulen angemeldet, doch die Frist für die endgültige Vergabe der OGS-Plätze wurde noch nicht eingehalten. Die Stadt räumt ein, dass sie noch nicht sagen kann, wie viele Plätze im nächsten Jahr tatsächlich zur Verfügung stehen, da die Planung bis Ende November andauert. Die endgültigen Zusage-Schreiben erreichen die Familien erst Ende März – viele bleiben bis dahin in Unsicherheit.

Der größte Engpass ist der Platzmangel. Neue Einrichtungen werden frühestens Ende 2028 fertig sein. Aktuell nutzen nur 77 Prozent der Grundschulkinder die Nachmittagsbetreuung, obwohl 94 Prozent der Familien sie wünschen. Ältere Schüler, die ebenfalls Betreuung benötigen, könnten das Nachsehen haben, da Erstklässler nach dem neuen System Vorrang erhalten.

Die Stadt rechnet damit, dass die Nachfrage nach OGS-Plätzen im Schuljahr 2026/27 das Angebot übersteigen wird. Da bereits drei Schulen von Engpässen betroffen sind und es keine schnelle Lösung für die Raumprobleme gibt, werden voraussichtlich viele Familien ohne Platz bleiben. Die endgültigen Entscheidungen über die Vergabe werden erst im nächsten Frühjahr fallen – für die Eltern bedeutet das monatelange Ungewissheit.

Quelle