18 April 2026, 06:20

Ibbenbüren baut für 23 Millionen Euro eine neue Hauptschule – trotz sinkender Schülerzahlen

Leerer Klassenraum mit hölzernen Tischen und Stühlen in Reihen, einem zentralen Pfosten, einem Piano auf der rechten Seite und Wänden mit Fenstern, Tafeln und einer Aussicht auf Bäume draußen.

Ibbenbüren baut für 23 Millionen Euro eine neue Hauptschule – trotz sinkender Schülerzahlen

In Ibbenbüren soll ein neues Schulgebäude für die Gemeinschafts-Hauptschule entstehen – mit Baukosten von 23 Millionen Euro. Die Entscheidung fällt nach der Zusammenlegung zweier bestehender Standorte und erfolgt trotz rückläufiger Schülerzahlen. Die meisten lokalen Parteien unterstützen das Vorhaben, das bis 2030 moderne Lernbedingungen schaffen soll.

Die Stadt mit rund 50.000 Einwohnern verfügt derzeit über zwei Gymnasien, eine katholische Realschule sowie eine Gesamtschule, die auf vier Züge pro Jahrgangsstufe begrenzt ist. Die Gemeinschafts-Hauptschule hingegen steht vor Herausforderungen: Für das Schuljahr 2025/2026 waren zunächst nur fünf Anmeldungen eingegangen, später kamen sieben weitere Schüler aus der aktuellen fünften Klasse hinzu. Trotz der geringen Zahlen bleibt die Schule eine "inklusive Lernschule", die Geflüchtete, zugewiesene Schüler sowie Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterstützt.

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Der Neubau, dessen Fertigstellung für 2030 geplant ist, soll die beiden bisherigen Teilstandorte der Hauptschule ersetzen. Zwar verfügt die Schule über ein Qualitätssiegel, doch wurden in Inspektionsberichten Schwächen beim Umgang mit Störungen und bei der Differenzierung festgestellt. Eltern fordern längeres gemeinsames Lernen sowie die Möglichkeit, dass langsamer lernende Schüler an derselben Schule ihr Abitur ablegen können.

Bis auf eine Ausnahme befürworten die lokalen Parteien den Bau. Das Projekt spiegelt die Bemühungen wider, das Bildungssystem der Stadt an veränderte Anforderungen anzupassen – auch wenn die Schülerzahlen schwanken.

Die Investition von 23 Millionen Euro schafft eine moderne Lernumgebung für die fusionierte Hauptschule, die weiterhin eine vielfältige Schülerschaft – einschließlich Kinder mit besonderem Förderbedarf – betreuen wird. Die Fertigstellung ist für 2030 vorgesehen und unterstreicht das langfristige Engagement der Stadt für ihre Bildungsinfrastruktur.

Quelle