Italienische Staatsbahn FS droht der Deutschen Bahn mit bis zu 50 neuen Zügen
Ladislaus DowergItalienische Staatsbahn FS droht der Deutschen Bahn mit bis zu 50 neuen Zügen
Italienische Staatsbahn FS plant Einstieg in deutschen Fernverkehr mit bis zu 50 Zügen
Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) erwägt, bis zu 50 Züge im deutschen Fernverkehrsnetz einzusetzen. Mit dieser Expansion würde sich der italienische Betreiber als ernsthafter Konkurrent zur Deutschen Bahn (DB) positionieren, die seit langem ein Quasi-Monopol in diesem Bereich hält. Bisher ist der einzige nennenswerte Mitbewerber Flix, der sich auf stark frequentierte Strecken wie Berlin–Hamburg sowie Verbindungen zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen konzentriert.
FS hat seine Pläne zwar noch nicht finalisiert, prüft aber aktiv die Möglichkeit, Hochgeschwindigkeitsverbindungen in Deutschland einzuführen. Die Erfahrung des Unternehmens im italienischen Schienenverkehr sowie seine bestehende Präsenz in Deutschland über die Tochtergesellschaft Netinera könnten ihm den Einstieg in den umkämpften Fernverkehrsmarkt erleichtern.
Gelingt der Markteintritt, würde FS zur zweiten großen Alternative zur Deutschen Bahn avancieren und den Fahrgästen auf wichtigen Strecken mehr Auswahl bieten. Der Einstieg eines neuen Anbieters könnte zudem den Druck auf die Deutsche Bahn erhöhen, ihr Angebot und die Preispolitik zu verbessern.
Die mögliche Ankunft von FS würde die Vorherrschaft der Deutschen Bahn im Fernverkehr brechen. Mit bis zu 50 eingesetzten Zügen könnte der italienische Betreiber die Wettbewerbslandschaft im Sektor grundlegend verändern. Fahrgäste könnten bald von mehr Optionen und potenziell besseren Leistungen auf den meistgenutzten Strecken Deutschlands profitieren.






