Kreis Herford lockt Medizinstudierende mit bis zu 400 Euro monatlich zurück in die Region
Ehrentraud ZirmeKreis Herford lockt Medizinstudierende mit bis zu 400 Euro monatlich zurück in die Region
Kreis Herford fördert Medizinstudierende mit finanzieller Unterstützung
Der Kreis Herford bietet Medizinstudenten, die in der Region ausgebildet werden, finanzielle Unterstützung an. Bis zu 400 Euro monatlich sind möglich – in diesem Jahr wurden bereits über 60 Anträge bewilligt. Ziel des Programms ist es, angehende Ärztinnen und Ärzte nach ihrem Abschluss an die Region zu binden.
Die 30-jährige Laura Rogalski, Medizinstudentin aus Ulm, absolvierte kürzlich ein zweiwöchiges Praktikum im Gesundheitsamt des Kreises Herford. Geboren in Bad Salzuflen, plant sie, nach ihrem Studium in ihre Heimatregion zurückzukehren. Während ihres Einsatzes lernte sie fast alle Bereiche der öffentlichen Gesundheitsarbeit kennen.
Der Kreis setzt sich aktiv für die Gewinnung junger Mediziner ein. Landrat Markus Altenhöner, der auch für das Gesundheitswesen zuständig ist, traf sich mit Rogalski, um über ihre Erfahrungen zu sprechen. Dr. Isabell Schultheis, Leiterin des Gesundheitsamts und Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen, unterstützt die Initiative.
Das Förderprogramm ist Teil einer umfassenden Strategie, um Ärzte langfristig im Kreis Herford zu halten. Durch die finanzielle Unterstützung hofft die Verwaltung, dass Studierende, die ihre Ausbildung in der Region schätzen, nach ihrem Abschluss vor Ort bleiben und arbeiten.
Mit über 60 geförderten Studierenden gewinnt das Programm an Fahrt. Der Kreis kombiniert finanzielle Anreize mit praktischen Erfahrungen, um den medizinischen Nachwuchs zu sichern. Rogalskis positive Rückmeldung deutet darauf hin, dass die Strategie Früchte tragen könnte.






