Lindner-Fraktion fordert parallelen Ausbau von Viehbachtalstraße und A3-Anschluss in Solingen
Ladislaus DowergLindner-Fraktion fordert parallelen Ausbau von Viehbachtalstraße und A3-Anschluss in Solingen
Die Lindner-Fraktion in Solingen drängt darauf, zwei große Infrastrukturprojekte gemeinsam voranzutreiben. Die Partei betont, dass sowohl die neue Anbindung an die Viehbachtalstraße als auch der geplante Autobahnanschluss an die A3 für die Zukunft der Stadt unverzichtbar seien. Die Vorsitzende Nina Brattig bezeichnete die Vorhaben als längst überfällig und forderte, beiden Projekten gleiche Priorität einzuräumen.
Die Lindner begrüßt die Pläne, das Gewerbegebiet Scheuren an die Viehbachtalstraße anzubinden. Die neue Strecke würde die Erreichbarkeit von Unternehmen verbessern und die Verkehrsbelastung in der Innenstadt verringern. Die Partei ist überzeugt, dass dies die lokale Wirtschaft stärken und den Alltag der Bürger erleichtern werde.
Gleichzeitig lehnt die Lindner Vorschläge ab, den A3-Anschluss zugunsten des Viehbachtalstraße-Projekts aufzugeben. Brattig argumentiert, dass eine solche Entscheidung kontraproduktiv wäre. Beide Verbindungen seien notwendig, um spürbare Verkehrsentlastung zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit Solingens zu sichern, so die Politikerin.
Die Partei besteht darauf, dass der parallele Ausbau beider Projekte die größten Vorteile bringe. Ein leistungsfähigeres Verkehrsnetz werde Unternehmen anziehen, Pendler unterstützen und die wirtschaftliche Zukunft der Stadt sichern, heißt es in der Begründung.
Die Lindner bleibt bei ihrer Haltung: Keines der Projekte dürfe fallen gelassen werden. Sowohl der Autobahnanschluss als auch die Viehbachtal-Anbindung seien gleichermaßen entscheidend für das Wachstum Solingens. Ohne beide drohe die Stadt im Verkehrs- und Wirtschaftsstandortwettbewerb den Anschluss zu verlieren, warnt die Partei.