Lünen bildet ehrenamtliche Vormünder für Kinder mit Förderbedarf fort
Swantje WeinhageLünen bildet ehrenamtliche Vormünder für Kinder mit Förderbedarf fort
Neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer in Lünen gestartet
Diese Woche hat in Lünen eine neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder, Pflegeeltern und andere Bezugspersonen begonnen, die sich um Kinder mit besonderem Förderbedarf kümmern. Ziel des Programms ist es, die Kompetenzen der Teilnehmenden zu stärken und mehr Bürgerinnen und Bürger zu ermutigen, diese wichtigen Aufgaben zu übernehmen.
Im ersten Modul wurden die rechtlichen Grundlagen der Vormundschaft behandelt – von den Pflichten bis zu den Rechten der Betreuenden. Daneben ging es um zentrale juristische Prinzipien, die die Arbeit prägen. Raum für individuelle Fragen und den Austausch untereinander bildete einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung.
Die Schulungsreihe entsteht in Kooperation zwischen dem Vormundschaftskoordinationsbüro der Stadt Lünen, einem unabhängigen Träger der Jugendhilfe und dem örtlichen Familiengericht. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Sicherheit im Umgang mit alltäglichen Entscheidungen, die für das Wohl der anvertrauten Kinder entscheidend sind. Gleichzeitig soll das Engagement ehrenamtlicher Kräfte gewürdigt und ihre Bedeutung für die Unterstützung junger Menschen hervorgehoben werden.
Bereits jetzt sind Erweiterungen des Angebots geplant: Künftig sollen auch weitere interessierte Ehrenamtliche, die sich für Kinder und Familien engagieren, an den Schulungen teilnehmen können. Die Reihe vermittelt praxisnahes Wissen und stärkt das Selbstvertrauen der Teilnehmenden in ihrer verantwortungsvollen Rolle. In den kommenden Wochen folgen weitere Module. Noch liegen keine genauen Zahlen vor, wie viele Personen sich für das gesamte Programm angemeldet haben.






