16 April 2026, 20:21

Margarete Roderig erhält Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Lebenswerk

Eine Silbermedaille mit der Aufschrift "Demokratische und Soziale" vor einem wei├čen Hintergrund.

Margarete Roderig erhält Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Lebenswerk

Margarete Roderig ist mit der höchsten zivilen Auszeichnung Deutschlands geehrt worden – für ihr lebenslanges Engagement im sozialen Bereich. Am 9. Dezember 2025 überreichte ihr Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die Auszeichnung würdigt ihre jahrzehntelange Arbeit zur Unterstützung benachteiligter Gruppen in der Stadt.

Roderigs Einsatz für Inklusion begann jedoch lange vor dieser jüngsten Anerkennung. Bereits 2004 gründete sie den Verein Flotte Socke, der gemeinsame Aktivitäten von Menschen mit und ohne Behinderung fördert. Noch heute leitet sie die Initiative – sowohl als Vorsitzende als auch als Tanzlehrerin.

Ihr Wirken geht weit über die Behindertenhilfe hinaus. Seit 2003 steht sie dem Borbecker Ortsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) vor, einer katholischen Sozialorganisation. 2023 startete sie zudem das Projekt Borbecker Mahl-Zeit, das finanziell Benachteiligten warme Mahlzeiten und Gemeinschaft bietet.

Beruflich war Roderig viele Jahre stellvertretende Leiterin einer Wohnpflegeeinrichtung. Später übernahm sie die Leitung der Zentralen Planungsabteilung im Essener Haus der Technik e.V. Auch politisch ist sie seit Jahrzehnten aktiv: 1976 trat sie der CDU bei und übernahm seitdem verschiedene kommunale Ämter in Essen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Es ist nicht ihre erste öffentliche Ehrung. Bereits im Juni 2023 erhielt sie die Ehrenplakette der Stadt Essen für ihr Engagement.

Das Bundesverdienstkreuz, das seit 1951 über 260.000 Mal verliehen wurde, zeichnet außergewöhnliches bürgerliches Engagement aus. Roderigs Auszeichnung spiegelt ihr anhaltendes Wirken in der Sozialarbeit wider – von der Inklusion von Menschen mit Behinderung bis zur Unterstützung bei der Grundversorgung. Die Feier in Essen markiert einen weiteren Meilenstein in ihrer langen Geschichte des ehrenamtlichen Dienstes.

Quelle