Mönchengladbach testet Katastrophenschutz mit großer Notfallübung diese Woche
Eva-Maria TrübMönchengladbach testet Katastrophenschutz mit großer Notfallübung diese Woche
Großangelegte Notfallübung in Mönchengladbach diese Woche
In dieser Woche findet in Mönchengladbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird der Katastrophenschutzplan BHP 500 von Nordrhein-Westfalen getestet, der die Unterbringung und Versorgung von bis zu 500 Menschen vorsieht. An der Übung beteiligen sich mehrere Hilfsorganisationen sowie örtliche Schulen.
Die Übung beginnt mit der Sammlung von Freiwilligen am Borussiapark. Von dort aus bewegt sich ein Konvoi mit blauen Flaggen und Blaulicht durch die Stadt. Autofahrer und Fußgänger müssen mit kurzen Verzögerungen rechnen, während die Fahrzeuge passieren.
Die Feuerwehr Mönchengladbach hat sechs Schulstandorte, darunter das Neuwerk-Schulzentrum, als provisorische Notunterkünfte ausgewählt. Diese werden für die Simulation mit allem Nötigen ausgestattet, um evakuierte Anwohner zu versorgen.
Vier große Hilfsorganisationen sind beteiligt: der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und der Malteser Hilfsdienst (MHD). Ihre Teams üben die Einrichtung von Einsatzbereichen, die Koordination von Sammelstellen und den effizienten Einsatz von Ressourcen.
Der BHP-500-NRW-Plan sichert eine strukturierte Notfallversorgung, einschließlich Unterkunft, medizinischer Betreuung und Materialversorgung. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit der Behörden unter realistischen Bedingungen zu testen.
Die Übung soll die Einsatzbereitschaft der Stadt bei großflächigen Notfällen überprüfen. Bei Erfolg könnte das abgestimmte Vorgehen als Vorbild für künftiges Katastrophenmanagement dienen. Anwohner werden gebeten, mit kurzen Verkehrsbehinderungen während des Konvois zu rechnen.






