MSV Duisburg zurück an der Spitze – doch Verletzungen gefährden den Aufstiegskurs
Ladislaus DowergMSV Duisburg zurück an der Spitze – doch Verletzungen gefährden den Aufstiegskurs
MSV Duisburg kehrt an die Spitze der 3. Liga zurück – doch Verletzungen belasten den Kader
Der MSV Duisburg hat sich wieder an die Tabellenspitze der 3. Liga gesetzt, doch nun stellt eine Verletzungsserie die Tiefe des Kaders auf die Probe. Der wichtige Offensivspieler Jan-Simon Symalla fällt mit einer Sprunggelenksverletzung für den Rest des Jahres aus und hinterlässt eine Lücke in der Sturmreihe. Der Verein muss sich nun in einer entscheidenden Phase der Saison auf jüngere Spieler verlassen, um die entstandene Personalknappheit zu kompensieren.
Symalla hatte sich vor seiner Verletzung als einer der besten Akteure präsentiert: In den ersten 13 Spielen erzielte er zwei Tore und bereitete fünf weitere vor. Sein Ausfall trifft die Mannschaft besonders hart, da mit Dennis Borkowski und Jakob Bookjans bereits zwei weitere Stürmer verletzungsbedingt fehlen. Der Club bestätigte, dass Symalla vor Weihnachten nicht zurückkehren wird, eine Operation jedoch nicht nötig war – stattdessen wird er konservativ behandelt.
In den letzten Wochen hat sich Patrick Sussek als Schlüsselfigur erwiesen: In nur zehn Einsätzen steuerte er fünf Tore und vier Vorlagen bei. Gemeinsam mit Maximilian Dittgen wird er nun eine größere Rolle übernehmen müssen, während Symalla pausiert. Die nächste Herausforderung wartet bereits in der Pokalpartie gegen den SV Sonsbeck während der Länderspielpause.
Sollte Duisburg im nächsten Ligaspiel gegen SV Waldhof Mannheim mit zwei oder mehr Toren Unterschied verlieren, könnte der Verein die Tabellenführung an Energie Cottbus abgeben müssen. Unterdessen bleibt ungewiss, wann Borkowski wieder einsatzbereit sein wird – ein konkreter Zeitplan für seine Rückkehr steht noch aus.
Ob Duisburg die Führung in der 3. Liga halten kann, hängt nun davon ab, wie gut die Mannschaft mit der Verletzungsmisere zurechtkommt. Sussek und Dittgen müssen ihre aktuelle Form beibehalten, wenn das Team vor Cottbus die Nase vorn behalten will. Die anstehenden Pokal- und Ligaspiele werden zeigen, wie belastbar die Elf ohne ihre wichtigsten Offensivkräfte ist.






