08 April 2026, 00:23

NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für ihr Engagement in Krisenregionen

Ein Papier mit einer Zeichnung zeigt eine Gruppe von Menschen vor einer Bühne, einige halten Waffen in den Händen, mit der Aufschrift "Frieden durch Europa" unten.

Westfälischer Friedenspreis 2026 geht an NATO - NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für ihr Engagement in Krisenregionen

NATO erhält den Internationalen Westfälischen Friedenspreis 2026

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Die NATO ist als Preisträger des Internationalen Westfälischen Friedenspreises 2026 ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt das langjährige Engagement des Bündnisses für Frieden und Stabilität. NATO-Generalsekretär Mark Rutte wird die Ehrung im Rahmen der Feierlichkeiten in Münster stellvertretend für die Allianz entgegennehmen.

Der Preis wird seit 1998 alle zwei Jahre im historischen Rathaus von Münster verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen die ehemaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl und Helmut Schmidt. Die Jury hob besonders die jahrzehntelangen Friedensbemühungen der NATO hervor, darunter die anhaltende Mission im Kosovo.

Unter Ruttes Führung habe das Bündnis gezeigt, dass militärische Stärke und Friedensarbeit Hand in Hand gehen können, begründete die Jury ihre Entscheidung. Zudem wurde die Unterstützung der NATO für die Ukraine als entscheidender Faktor gewürdigt. Über die Krisenbewältigung hinaus stärkt die Organisation Partnerschaften und bietet ein verlässliches Gerüst für die internationale Sicherheit.

Neben der NATO erhält das Jugendnetzwerk "socioMovens" den Nachwuchspreis 2026. Seit 2013 organisiert die Initiative Projektwochen für junge Menschen in Mittel- und Osteuropa.

Die offizielle Preisverleihung findet 2026 in Münster statt, wo Rutte die Auszeichnung persönlich in Empfang nehmen wird. Die Anerkennung kommt zu einer Zeit, in der die NATO ihre Arbeit in der Konfliktprävention und im Aufbau von Partnerschaften fortsetzt. Der Nachwuchspreis geht an "socioMovens" für dessen grenzüberschreitende Bildungsinitiativen.

Quelle