11 April 2026, 06:19

Neue Studie enthüllt Fluchtgeschichten der Duisburger Jüd:innen in der NS-Zeit

Altes Buch mit hebräischer Schrift betitelt "Jüdisches Pessach-Seder" auf schwarzem Hintergrund.

Neue Studie enthüllt Fluchtgeschichten der Duisburger Jüd:innen in der NS-Zeit

Am 13. November 2023 wird eine neue Studie über Flucht und Auswanderung der jüdischen Gemeinde Duisburgs vorgestellt. Die Historikerin Johanna Ritzel präsentiert Erkenntnisse aus ihrer Masterarbeit – die erste systematische Untersuchung zu diesem Thema seit 1986. Die Veranstaltung wirft einen Blick auf ein prägendes Kapitel der Stadtgeschichte.

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Im Mittelpunkt von Ritzels Forschung stehen die Schicksale jüdischer Männer und Frauen aus Duisburg während der NS-Zeit. Sie geht zentralen Fragen nach: Wie viele Bewohner:innen flohen? Wann fanden die großen Auswanderungswellen statt? Und vor welchen schwierigen Entscheidungen standen die Betroffenen? Anhand einzelner Biografien verleiht sie der historischen Aufarbeitung eine persönliche Note.

Der Vortrag beginnt um 18:15 Uhr in der DenkStätte im Duisburger Stadtarchiv. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Aufgrund begrenzter Plätze (max. 60 Teilnehmer:innen) bietet die Veranstaltung Raum für einen intensiven Austausch.

Die Veranstaltung unterstreicht die anhaltende Aktualität von Migration, Flucht und Vertreibung. Ritzels Arbeit liefert neue Dokumente zu einer Epoche, die die jüdische Bevölkerung Duisburgs nachhaltig veränderte. Erstmals seit fast vier Jahrzehnten werden die Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Quelle