NRW baut 2.000 neue Ladesäulen für Elektroautos an Behördenstandorten auf
Ladislaus DowergNRW baut 2.000 neue Ladesäulen für Elektroautos an Behördenstandorten auf
Nordrhein-Westfalen will sein Netz an Ladestationen für Elektrofahrzeuge deutlich ausbauen. Die landeseigene Immobiliengesellschaft BLB NRW hat sich dafür mit der Techem Energy Services GmbH zusammengetan, um bis zu 2.000 neue Ladesäulen zu errichten. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie, um den nachhaltigen Verkehr in der Region voranzutreiben.
Die neuen Ladestationen sollen in den kommenden zwei Jahren auf staatlichen Grundstücken installiert werden. Dazu zählen unter anderem Polizeidienststellen, Regionalbehörden, Gerichte, Justizvollzugsanstalten, Finanzämter und Hochschulen. Das erweiterte Netz dient vorrangig den Fahrzeugen des offiziellen Fuhrparks, steht aber auch Mitarbeitenden und – wo möglich – der Allgemeinheit offen.
Die BLB NRW und die Techem Energy Services GmbH haben eine Vereinbarung über den Aufbau und Betrieb der Infrastruktur unterzeichnet. Das Projekt unterstützt die Klimaziele Nordrhein-Westfalens, fördert die Umstellung auf Elektromobilität und hilft der Landesverwaltung, bis 2030 klimaneutral zu werden.
Beamte bezeichnen die Initiative als wichtigen Schritt, um die Ladeinfrastruktur flächendeckend zu verbessern. Durch die praktikablere Nutzung von Elektrofahrzeugen soll die Bevölkerung sowie Berufstätige dazu motiviert werden, auf sauberere Verkehrsmittel umzusteigen.
Der Ausbau sieht vor, Ladesäulen an verschiedenen Standorten des öffentlichen Sektors zu platzieren. Davon profitieren sowohl behördliche Abläufe als auch Privatnutzer – abhängig von den örtlichen Gegebenheiten. Das Vorhaben unterstreicht das Engagement Nordrhein-Westfalens, Emissionen zu reduzieren und die Infrastruktur zu modernisieren.






