Obdachloser mit verbotenen Waffen am Gelsenkirchener Hauptbahnhof festgenommen
Eva-Maria TrübObdachloser mit verbotenen Waffen am Gelsenkirchener Hauptbahnhof festgenommen
Am 14. Juni kontrollierten Polizisten an der Gelsenkirchener Hauptbahnhof einen 43-jährigen obdachlosen Mann im Rahmen einer Routineüberprüfung. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein Messer sowie einen ausziehbaren Schlagstock in seinem Besitz – beides Waffen, deren Führung ihm untersagt war.
Gegen den Mann lagen bereits zwei Haftbefehle vor: Der erste wegen Volksverhetzung mit einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe, der zweite wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, für den eine achtmonatige Haftstrafe verhängt worden war.
Er wurde vor Ort festgenommen, die verbotenen Gegenstände wurden beschlagnahmt. Die Polizei belehrte ihn zudem über seine Rechte im Zusammenhang mit der Festnahme und der Ordnungswidrigkeit. Nun drohen ihm zusätzliche Anklagepunkte nach dem deutschen Waffengesetz wegen des Besitzes der verbotenen Waffen.
Nach der polizeilichen Bearbeitung wurde der deutsche Staatsbürger in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Der Mann bleibt in Untersuchungshaft und muss die bereits verhängten Strafen antreten. Zudem stehen weitere juristische Verfahren wegen des Waffenvergehens an. Die beschlagnahmten Gegenstände werden nicht zurückgegeben.
