20 December 2025, 04:48

Pfadfinder bringen das Friedenslicht nach Marl

Vier Personen in einem Raum mit Kerzen auf Tischen, eine Person mit Mikrofon, Stühle, Lautsprecher, Blumen und Kreuze an der Wand im Hintergrund.

Pfadfinder bringen das Friedenslicht nach Marl

Pfadfinder bringen Friedenslicht nach Marl

Teaser: Das Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet wieder im Stadthaus 1. Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Marl haben die Flamme aus Münster mitgebracht. Bastian Schnieder und Markus Bresser übergaben gemeinsam mit ihrer Gruppe vom Stamm Christ-König Marl-Sickingmühle das Licht an Bürgermeister Thomas Terhorst – stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

19. Dezember 2025

Das Bethlehemer Friedenslicht ist in Marl angekommen und bringt in der Weihnachtszeit eine Botschaft der Hoffnung. Die ursprünglich in Bethlehem entzündete Flamme wurde unter dem Motto „Ein Funke des Mutes“ in die Stadt getragen und erstrahlt nun im Marler Stadthaus 1. Bürgermeister Thomas Terhorst nahm das Licht im Rahmen einer feierlichen Zeremonie für alle Einwohner entgegen.

Die Reise des Friedenslichts begann in Bethlehem, von wo es zunächst zum Mariendom nach Linz gelangte. Dort wurde es im Rahmen einer traditionellen Aussendungsfeier im Münsteraner Dom weitergegeben, an der über 2.200 Menschen teilnahmen. Marler Pfadfinder holten die Flamme schließlich in Münster ab und brachten sie mit dem Zug in ihre Heimatstadt.

In Marl überreichten Bastian Schnieder und Markus Bresser gemeinsam mit ihrer Gruppe vom Stamm Christ-König Marl-Sickingmühle das Licht an Bürgermeister Terhorst. Die Flamme brennt nun in der Christ-König-Kirche an der Hammer Straße, wo Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, ihre eigenen Kerzen daran zu entzünden. In ganz Nordrhein-Westfalen werden rund 15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht bis Heiligabend in ihre Gemeinden tragen.

Das Friedenslicht bleibt in Marl öffentlich zugänglich und bietet in der Weihnachtszeit einen Ort der Besinnung. Seine Ankunft markiert einen weiteren Schritt in einer Tradition, die Gemeinden in ganz Europa verbindet. Durch seine Präsenz im Stadthaus 1 und in der Christ-König-Kirche können alle Bürgerinnen und Bürger an seiner Symbolkraft teilhaben.