29 April 2026, 10:46

Preisschock in NRW: Friseure, Metzger und Werkstätten ziehen nach

Plakat, das einen Salon mit einem Mann in einem Zylinder zeigt, mit Text, der die Dienstleistungen beschreibt.

Preisschock in NRW: Friseure, Metzger und Werkstätten ziehen nach

Unternehmen in Nordrhein-Westfalen erhöhen Preise – weitere Steigerungen erwartet

In Nordrhein-Westfalen (NRW) ziehen Unternehmen quer durch alle Branchen die Preise an. Ob Friseursalons, Metzger oder Autowerkstätten – viele Sektoren haben in jüngster Zeit Preiserhöhungen vorgenommen. In den kommenden Monaten dürften weitere Anpassungen folgen, da Lohn- und Materialkosten weiter steigen.

Mehr als die Hälfte der Kfz-Werkstätten in NRW hat in den letzten sechs Monaten die Preise erhöht. Dieser Trend spiegelt die allgemeinen Kostendruck wider, der zahlreiche Branchen in der Region betrifft.

Auch im Friseurhandwerk gab es deutliche Preissprünge. Über die Hälfte der Salons hat bereits die Preise angehoben, und ein ähnlich hoher Anteil plant weitere Erhöhungen in naher Zukunft. Ein Standard-Herrenschnitt kostet mittlerweile rund 40 Euro – fast 15 Prozent mehr als noch vor Kurzem, als der Preis bei 35 Euro lag. Einige Dienstleistungen könnten um weitere 20 Prozent teurer werden, da Material- und Lohnkosten steigen. Lehrlinge in der Branche erhielten im August Lohnerhöhungen von bis zu sieben Prozent, während Gesellen und Meisterstylisten ab Januar mit bis zu acht Prozent mehr rechnen können.

Metzger stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Fast 80 Prozent planen in absehbarer Zeit weitere Preiserhöhungen für Wurst und Fleisch. Bereits zwei Drittel haben die Preise angepasst, unter anderem wegen strengerer Tierschutzvorschriften. Besonders die Produktionskosten für Rindfleisch sind spürbar gestiegen, was sich auch im Einzelhandel bemerkbar macht.

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Die Welle der Preiserhöhungen erfasst in NRW sowohl Dienstleistungen als auch Waren. Salons, Metzger und Werkstätten passen sich den gestiegenen Betriebskosten an. Weitere Steigerungen sind wahrscheinlich, da Löhne und Materialkosten weiterhin klettern.

Quelle