07 April 2026, 12:22

Rafael Seligmanns neues Buch entlarvt den Alltagsantisemitismus in Deutschland

Altes Buch mit hebräischer Schrift auf schwarzem Hintergrund, die sichtbare Seite zeigt "Jüdisches Pessach-Seder".

Rafael Seligmanns neues Buch entlarvt den Alltagsantisemitismus in Deutschland

Rafael Seligmanns neues Buch Keine Atempause für Juden erscheint am 15. September. Darin zeichnet er die Geschichte und die heutige Realität des Antisemitismus anhand eigener Erfahrungen über fast sieben Jahrzehnte nach. Der Autor, der 1957 als Kind nach Deutschland kam, schildert ein Leben geprägt von Ausgrenzung und der Last, als "Musterjude" wahrgenommen zu werden.

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Seligmann wird sein Buch bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Mönchengladbach vorstellen. Die Lesung mit anschließender Diskussion findet am Dienstag, 18. November, um 19:30 Uhr im WandelSaal der Stadtbibliothek (Carl Brandts Haus) statt. Nach Auszügen aus dem Werk diskutiert er mit dem Politiker Ulrich Elsen, dem Nahost-Experten Rolf Tophoven und dem politischen Redakteur Dr. Martin Kessler.

Das Buch untersucht, wie subtile Herabsetzungen und scheinbar harmlose Bemerkungen das jüdische Leben in Deutschland bis heute prägen. Die Veranstalter beschreiben den Abend als Gelegenheit für einen direkten, kompromisslosen und einfühlsamen Austausch über Antisemitismus. Der Eintritt ist frei; kostenlose Karten können jedoch vorab unter www.gcjz-mg.de reserviert werden.

Seligmanns Werk bietet eine persönliche Abrechnung mit dem anhaltenden Vorurteilen – von seiner Ankunft 1957 bis in die Gegenwart. Die Mönchengladbacher Veranstaltung bringt Stimmen aus Politik, Wissenschaft und Journalismus zusammen, um diese Themen zu erörtern. Freie Plätze sind noch verfügbar.

Quelle