11 January 2026, 02:52

Rodel-Weltcup in Winterberg: Prock und Loch kämpfen um Millisekunden

Sechs Menschen, zwei Frauen und vier Männer, die einen Pokal halten und lächeln, posieren für ein Foto vor einem Eisengeländer, mit einer Wand und einem Geländer oben rechts, Menschen und Lichter im Hintergrund, möglicherweise in einem Stadion.

Rodel-Weltcup in Winterberg: Prock und Loch kämpfen um Millisekunden

Rodel-Weltcup in Winterberg: Knappe Entscheidungen und spannende Duelle

Der Rodel-Weltcup in Winterberg, Deutschland, bot am Wochenende packende Finishes mit hauchdünnen Abständen. Hannah Prock sicherte sich in der Einsitzer-Damenkonkurrenz ihren zweiten Saisonsieg und setzte sich knapp gegen Julia Taubitz durch. Unterdessen kämpfte sich Felix Loch nach einem holprigen Start im Rennen der Männer noch auf das Podest vor.

Taubitz, die sich noch von einer Krankheit erholt, ging mit etwa 75 Prozent ihrer gewohnten Kraft an den Start. Dennoch verpasste sie den Sieg gegen die dominierende Prock nur um 0,087 Sekunden. Anna Berreiter belegte in demselben Rennen den sechsten Platz.

Im Einsitzer der Männer verfehlte Felix Loch den Sieg um lediglich 0,105 Sekunden und musste sich dem Österreicher Jonas Müller geschlagen geben. Nach einem schwachen ersten Lauf, in dem er nur Vierter war, fuhr Loch im zweiten Durchgang die Bestzeit und sicherte sich so noch den dritten Platz. Max Langenhan, ein weiterer deutscher Starter, wurde Fünfter und liegt nun in der Gesamtwertung auf Rang drei – 66 Punkte hinter Loch.

Nach fünf von neun Rennen führt Loch die Weltcup-Gesamtwertung der Männer mit nur einem Punkt Vorsprung vor Müller an. Procks Sieg festigte ihre Position in der Damen-Wertung, während Müller seine knappe Führung in der Gesamtwertung ausbaute und nun zwei Punkte vor Taubitz liegt.

Als nächstes steht der Weltcup in Oberhof an, bevor sich die Athleten auf die Olympischen Spiele in Italien vorbereiten.

Die Rennen in Winterberg zeigten in beiden Klassen, wie eng der Kampf um die vorderen Plätze ist. Lochs Aufholjagd und Taubitz’ starke Leistung trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung machen Lust auf die kommenden Wettbewerbe. Nun richtet sich der Fokus auf Oberhof – mit den Olympischen Spielen am Horizont.