27 June 2026, 04:22

Rossmann stoppt Logistikzentrum in Lünen – 1.400 Jobs fallen weg

Stadt L"unen bedauert den R"ckzug von Rossmann - Planung wird gemeinsam mit der Politik vorangetrieben

Rossmann stoppt Logistikzentrum in Lünen – 1.400 Jobs fallen weg

Rossmann zieht Pläne für Logistikzentrum in Lünen zurück

Die Drogeriekette Rossmann hat ihre Pläne zum Bau eines Logistikzentrums auf dem ehemaligen Steag-Industriegelände in Lünen zurückgezogen. Das Projekt hätte 1.400 Arbeitsplätze geschaffen. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung des Unternehmens.

Trotz Lob für die professionelle und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung begründete Rossmann den Rückzug nicht mit Problemen vor Ort, sondern verwies auf die politische Debatte als ausschlaggebenden Faktor.

Förster-Teutenberg hatte zuvor die Fraktionen im Stadtrat aufgefordert, die Bemühungen zur Ansiedlung von Unternehmen auf dem Gelände zu unterstützen. Die Stadt bleibt entschlossen, die Fläche zu entwickeln, und steht in laufenden Gesprächen mit der Hagedorn und Dietz AG, um eine Lösung zu finden.

Der technische Beigeordnete Arnold Reeker bestätigte, dass die Arbeiten am Steag-Gelände fortgesetzt werden. Ziel ist es, das Bebauungsplanverfahren bis Ende 2026 oder Anfang 2027 abzuschließen. Die Erschließung des Standorts hat für die Stadt Priorität, um Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaft zu stärken.

Mit dem Rückzug von Rossmann entfällt ein potenziell großer Arbeitgeber für Lünen. Dennoch bleiben die Entwicklungspläne der Stadt für das Steag-Areal auf Kurs. Die Verantwortlichen suchen weiterhin nach Möglichkeiten, Unternehmen und Arbeitsplätze in die Region zu holen.

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