Schlotterbeck trotz brutalem Foul im DFB-Kader – Kovač setzt auf seinen Verteidiger
Swantje WeinhageSchlotterbeck gibt Entwarnung: "Alles gut, alles in Ordnung" - Schlotterbeck trotz brutalem Foul im DFB-Kader – Kovač setzt auf seinen Verteidiger
Verteidiger Nico Schlotterbeck im deutschen Kader – trotz schwerem Foul im Vereinsspiel
Trotz eines harten Fouls in einem jüngsten Vereinsmatch wurde Deutschlands Verteidiger Nico Schlotterbeck für die letzten beiden WM-Qualifikationsspiele in den Nationalkader berufen. Der 24-Jährige hatte nach dem Vorfall zwar weitergespielt, musste später jedoch wegen einer Sprunggelenksverletzung behandelt werden. Nationaltrainer Nico Kovač bezeichnete das Foul als "brutal", zeigt sich aber zuversichtlich, dass der Spieler für die Länderspiele fit sein wird.
Der Vorfall ereignete sich im Spiel gegen den Hamburger SV, als Jordan Torunarigha mit gestrecktem Bein in Schlotterbecks Sprunggelenk grätschte. Der Schiedsrichter ahndete die Aktion nicht, wobei Schlotterbeck später betonte, dem Unparteiischen keine Vorwürfe zu machen. Trotz der Schmerzen spielte er weiter, bis er schließlich medizinisch versorgt werden musste.
Nach dem Spiel beruhigte Schlotterbeck die Fans und versicherte, es gehe ihm gut. Kovač hingegen bezeichnete die Aktion als einen "richtigen Tritt" und kritisierte deren Härte. Dennoch geht der Bundestrainer nicht davon aus, dass die Verletzung Schlotterbeck die Teilnahme an den anstehenden Qualifikationsspielen unmöglich macht.
Deutschland trifft am 14. November auf Luxemburg, bevor die Mannschaft drei Tage später nach Slowakei reist. Zwei Siege in diesen Partien würden die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft bedeuten und die Notwendigkeit von Play-off-Spielen entfallen lassen.
Dass Schlotterbeck nominiert wurde, deutet darauf hin, dass seine Verletzung nicht schwerwiegend ist. Nun liegt der Fokus der DFB-Elf auf den Qualifikationsspielen, in denen Siege den Turniereinzug sichern würden. Die Verfügbarkeit des Verteidigers wird entscheidend sein, um den Umweg über die Play-offs zu vermeiden.






