Thyssenkrupp plant Teilverkauf seiner profitablen Wälzlager-Sparte Rothe Erde
Swantje WeinhageThyssenkrupp plant Teilverkauf seiner profitablen Wälzlager-Sparte Rothe Erde
Thyssenkrupp erwägt Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an seiner Wälzlager-Sparte Rothe Erde
Ein möglicher Deal könnte das Unternehmen auf etwa 1,5 Milliarden Euro – umgerechnet rund 1,8 Milliarden Dollar – bewerten. Bisher hat sich jedoch noch kein Käufer öffentlich gemeldet, um Interesse an den Anteilen zu bekunden.
Die deutsche Industriegruppe hat bestätigt, dass sie einen Teilverkauf von etwa 30 Prozent an Rothe Erde prüft. Mit diesem Schritt könnte Thyssenkrupp frisches Kapital beschaffen, ohne die Mehrheitskontrolle über die Sparte aufzugeben. Unternehmensvertreter bezeichneten Rothe Erde zwar als profitables und wertvolles Standbein, ließen jedoch alle Optionen für eine mögliche Transaktion offen.
Stand 23. Januar 2026 haben sich noch keine potenziellen Investoren offiziell zu Plänen geäußert, Anteile zu erwerben. Das Unternehmen hat auch keinen festen Zeitrahmen für den Verkaufsprozess festgelegt und lässt damit Raum für weitere Verhandlungen, falls Interesse entsteht.
Ein Teilverkauf von Rothe Erde könnte Thyssenkrupp neue Mittel verschaffen, ohne dass das Unternehmen die operative Kontrolle verliert. Die Sparte gilt weiterhin als starker Leistungsträger, und ein möglicher Deal hinge davon ab, den passenden Investor zu finden. Vorerst prüft das Unternehmen weiterhin seine strategischen Optionen.