Union fordert rasche Steuerreform nach gescheitertem Entlastungspaket
Swantje WeinhageUnion fordert rasche Steuerreform nach gescheitertem Entlastungspaket
Die konservative Unionsfraktion in Deutschland drängt auf schnellere Schritte bei der Steuerreform. Der Vorstoß erfolgt nach dem jüngsten Scheitern eines geplanten Entlastungspakets. Nun soll eine umfassende Überarbeitung der Einkommensteuerregeln Priorität erhalten.
Fritz Güntzler, finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU, fordert, die Reform in den Mittelpunkt zu rücken. Steuerentlastungen müssten jetzt „absolute Chefsache“ für Bund, Länder und Kommunen werden, betonte er. Alle staatlichen Ebenen seien gefordert, an einem Strang zu ziehen.
Die geplanten Änderungen zielen darauf ab, die Einkommensteuer für Millionen Bürger zu senken. Gleichzeitig soll die Reform Deutschlands Attraktivität als Wirtschaftsstandort stärken. Güntzler warnte, das Land drohe weiter zurückzufallen, wenn es nicht zügig handle.
Er verwies auf andere Volkswirtschaften, die sich schneller erholten, während Deutschland mit schwachem Wachstum und geringen Investitionen kämpfe. Ohne rasche Reformen könnte sich die Kluft weiter vergrößern – mit negativen Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.
Der Vorstoß der Union folgt auf das Scheitern einer früheren Entlastungsmaßnahme. Gelingt die Steuerreform, würden sie Arbeitnehmer und Unternehmen gleichermaßen entlasten. Die nächsten Schritte hängen nun von der Zusammenarbeit der verschiedenen Regierungsebenen ab.






