18 March 2026, 14:11

Westfleisch in Coesfeld startet nach sechs Jahren Modernisierung des Schlachthofs

Plakat mit der Aufschrift "Schweineverarbeitung in Cincinnati" zeigt Menschen in einem Raum mit verstreuten Gegenständen

Westfleisch in Coesfeld startet nach sechs Jahren Modernisierung des Schlachthofs

Schlachthof von Westfleisch in Coesfeld erhält nach Jahren der Verzögerung grünes Licht für großen Modernisierungsausbau

Sechs Jahre nach Einreichung der ersten Pläne kann der Schlachthof des Fleischkonzerns Westfleisch in Coesfeld nun endlich modernisiert und erweitert werden. Nach der Zustimmung des Stadtrats kann das Projekt voranschreiten – mit dem Baubeginn ist allerdings frühestens Ende 2025 zu rechnen.

Ziel der Modernisierung ist es, die wöchentliche Schlachtkapazität auf 70.000 Schweine zu steigern. Neben der höheren Produktionsleistung sollen die Maßnahmen auch die logistischen Abläufe optimieren sowie Lärm- und Geruchsemissionen reduzieren.

Der Betrieb war während des Corona-Lockdowns 2020 stark beeinträchtigt worden, als Quarantänemaßnahmen die Arbeitsabläufe massiv behinderten. Trotz dieser Rückschläge trieb Westfleisch die langfristigen Pläne weiter voran.

Nach zähen Verhandlungen erteilte der Coesfelder Stadtrat nun die Genehmigung – allerdings mit bestimmten Auflagen. Falls alle notwendigen Bewilligungen vorliegen, könnte der erste Spatenstich Ende 2025 erfolgen. Die vollständige Inbetriebnahme des modernisierten Schlachthofs ist für spätestens 2028 geplant – neun Jahre nach dem ursprünglichen Antrag.

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Das Projekt soll zudem Arbeitsplätze sichern oder neu schaffen, auch wenn die genauen Zahlen in den öffentlichen Berichten noch unklar sind.

Nach Abschluss der Arbeiten wird der Schlachthof bis zu 70.000 Schweine pro Woche verarbeiten können. Die Modernisierung soll nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Umweltbelastung verringern. Nach Jahren der Unsicherheit steht die Zukunft des Standorts nun auf stabileren Füßen.

Quelle