03 April 2026, 10:21

Wie Sprüth Magers Berlins Kunstszene revolutionierte und global wurde

Installationsansicht der Ausstellung 'Machtige Verzamelingen' im Museum of Modern Art in Berlin mit einem großen Bildschirm rechts, Text an der Wand dahinter, einem Fenster links und der Decke oben.

Wie Sprüth Magers Berlins Kunstszene revolutionierte und global wurde

Sprüth Magers hat sich zu einer der renommiertesten Galerien für zeitgenössische Kunst in Berlin entwickelt. Vor über 40 Jahren als kleines Projekt gestartet, ist sie heute eine globale Größe in der Kunstwelt. Der Eröffnung des Flagship-Standorts in Berlin-Mitte im Jahr 2008 kam dabei eine Schlüsselrolle in der Expansion der Galerie zu.

Gegründet wurde Sprüth Magers 1981 von Monika Sprüth und Philomene Magers. Innerhalb von drei Jahrzehnten wuchs das zunächst lokale Berliner Vorhaben zu einer internationalen Institution heran. Die Teilnahme an bedeutenden Kunstmessen und der Fokus auf avantgardistische zeitgenössische Kunst festigten ihren Ruf.

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Der Standort in Berlin-Mitte bezog einen ehemaligen Ballsaal und entwickelte sich zu einem Zentrum für bahnbrechende Ausstellungen. Künstler wie Thomas Scheibitz und George Condo feierten hier ihre Debüts. In den Räumen an der Oranienburger Straße waren zudem Werke von Robert Elfgen, Thomas Demand und Jenny Holzer zu sehen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Fotografie, mit regelmäßig präsentierten Positionen von Künstlern wie Andreas Gursky, Thomas Struth und Candida Höfer. Durch ihr Engagement für experimentelle und einflussreiche zeitgenössische Kunst hat sich die Galerie einen festen Platz auf dem globalen Markt erarbeitet.

Auch heute prägt Sprüth Magers von Berlin aus die zeitgenössische Kunstszene. Ihre lange Tradition, mutige künstlerische Stimmen zu fördern, sichert ihr eine führende Position. Der Einfluss der Galerie reicht dabei weit über die Stadtgrenzen hinaus – bis zu Sammlern und Künstlern weltweit.

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