Winterdienst im Kreis NRW startet mit neuer Strategie und mehr Effizienz
Swantje WeinhageWinterdienst im Kreis NRW startet mit neuer Strategie und mehr Effizienz
Ein Kreis in Nordrhein-Westfalen hat seinen Winterdienstplan rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit finalisiert. Die Strategie umfasst neue Einsatzgebiete, optimierte Streckenführungen und eine enge Abstimmung mit den Nachbarkommunen. Sämtliche Geräte wurden überprüft, und die Vorräte sind für glatteisige Bedingungen vollständig aufgefüllt.
Das Straßennetz des Kreises ist nun in drei Streuzonen unterteilt, denen jeweils eigene Schneepflüge und Streufahrzeuge zugeordnet sind. Ein viertes Fahrzeug bleibt für extreme Schneefälle in Bereitschaft. Die Routen wurden überarbeitet und angepasst, um die Effizienz zu steigern – andere Kommunen in der Region haben jedoch keine vergleichbaren Kooperationsvereinbarungen für den Winterdienst eingeführt.
Eiskundschafter kontrollieren bereits vor Beginn der Einsätze, meist ab etwa 3 Uhr morgens, Straßen und Radwege, abhängig von den Wettervorhersagen. Kleinere Fahrzeuge räumen die Radwege, während Bereitschaftsteams ihre Pläne an aktuelle Wetterdaten anpassen. Der Kreis arbeitet zudem mit lokalen Behörden und der Landesstraßenbaubehörde zusammen, um Strecken wo möglich gemeinsam zu nutzen.
In den Depots lagern derzeit 375 Tonnen Streusalz und 20.000 Liter Sole für die Nasssalzung. Die Solebestände werden bei Bedarf aufgefüllt, und bei erhöhtem Verbrauch wird zusätzliches Salz nachbestellt. Alle Fahrzeuge und Streugeräte haben die technische Überprüfung und Kalibrierung erfolgreich bestanden.
Die Winterdienstteams des Kreises sind nun einsatzbereit, um bei Glätte zu reagieren. Die Arbeiten beginnen frühmorgens, wobei Routen und Ressourcen so verteilt werden, dass eine maximale Abdeckung gewährleistet ist. Der Plan stellt sicher, dass Straßen, Radwege und wichtige Verkehrsverbindungen während der gesamten Saison befahrbar bleiben.






