Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen in NRW schwer verletzt
Zwei Männer bei separaten Pedelec-Unfällen in Nordrhein-Westfalen schwer verletzt – Alkohol im Spiel
Bei zwei getrennten Unfällen mit Pedelecs sind am vergangenen Wochenende in Nordrhein-Westfalen zwei Männer schwer verletzt worden. Bei beiden Vorfällen wird Alkoholeinfluss vermutet. Die Polizei warnt nach den Zwischenfällen in der Nähe von Geldern und Straelen eindringlich vor dem Fahren unter Alkoholeinfluss.
Der erste Unfall ereignete sich am Freitag, dem 7. Februar 2026, gegen 23:30 Uhr. Ein 45-jähriger Mann aus Straelen wurde verletzt neben seinem Pedelec auf dem Radweg entlang der Arcener Straße aufgefunden. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht; aufgrund von Anzeichen einer Alkoholisierung wurde eine Blutprobe entnommen.
Am Sonntag, dem 8. Februar 2026, gegen 15:40 Uhr, kam es nahe Geldern zu einem zweiten Unfall. Ein 41-jähriger Mann aus der Stadt wurde verletzt neben seinem Pedelec auf dem Weg am Mühlenwasser entdeckt. Auch er musste ins Krankenhaus gebracht werden, Alkohol gilt als mögliche Ursache.
Die Polizei betont, dass für alle Radfahrer – einschließlich Pedelec-Nutzer – die gesetzlichen Promillegrenzen gelten. Wer betrunken fährt, riskiert den Entzug des Führerscheins und muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu alkoholisierten Pedelec-Unfällen in der Region vor, doch zeigen Daten aus dem Jahr 2025, dass Alkohol bei 34 Prozent aller Fahrrad- und Pedelec-Unfälle mit Personenschaden eine Rolle spielte.
Die Behörden appellieren an Radfahrer, nach dem Alkoholkonsum sicher nach Hause zu kommen und aufeinander zu achten. Die beiden Vorfälle lenken die Aufmerksamkeit erneut auf die Gefahren des Pedelec-Fahrens unter Alkoholeinfluss. Die Ermittlungen zu beiden Fällen laufen noch.






